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Wie steht es zwischen Gott und mir?

27.04.2026
Wie steht es zwischen Gott und mir?

Jugendliche vor ihrer Konfirmation

«Du besuchst 20 Gottesdienste und wöchentlich den Konfirmandenunterricht.»
So ungefähr war es früher geregelt, wenn man konfirmiert werden wollte.
«War das eintönig!», habe ich schon viele Eltern sagen hören, wenn sie an ihre eigene Konfirmation zurückdachten. Wie läuft’s denn eigentlich heute?

«Attraktiv!», wird uns erzählt, gerade auch wegen unseren Konfprojekten: Am 2h-Lauf wird gerannt für Projekte in der dritten Welt, im Stütlihus wertvolle Zeit mit Bewohnern verbracht, weiter über Themen wie Sucht, Tod & Suizid oder Gerechtigkeit und Strafe diskutiert, mit Besuch eines Häftlings aus dem Saxerriet. Und last but not least fahren wir nach Dachau, um anhand des KZ’s über Antisemitismus zu sprechen.

Die Projekte sind nah am Leben dran und widmen sich gerade auch den schwierigen Themen. Das löst viel aus. Wenn wir in die Notizen der Konfirmanden schauen – sie führen eine Art Tagebuch, das wir später mit ihnen besprechen – wird das deutlich.

Rückmeldungen der Konfirmanden und genauere Beschreibungen der Projekte finden Sie hier >.

Über diese Fragen und viele weitere rund um Gott, die Welt, die Kirche und den (persönlichen) Glauben sprechen wir bei den Konfgesprächen. Vater, Mutter und Tochter/Sohn sitzen um den Tisch, wir dazu und so landen wir bald bei tiefen Themen unseres Lebens. Auch im Konflager gehen die Jugendlichen mit angestellten und freiwilligen Leitenden einen Beziehungs- und Glaubensweg. Dies alles mit dem Ziel, dass sie vor ihrer Konfirmation für sich persönlich sagen können, wie sie zu Gott stehen. Ist er für sie einfach Gegenstand eines absolvierten Unterrichts, ist er Chef der Kirche, zu der sie gehören möchten, ein stiller Begleiter der Familientradition oder ein persönlicher Ansprechpartner fürs Leben? Die Antworten der Jugendlichen sind verschieden, aber – so sagen es John Bachmann und Martin Frey aus ihrer Erfahrung – sie sind bewusster als auch schon.
In einem Umfeld, das in vielen Teilen säkular ist, braucht es eine klarere Entscheidung für oder gegen die Konfirmation. Bewusst entscheiden dürfen sich die Konfirmanden auch, wie ihre Feier daherkommt. Was für Elemente soll der Konf-Gottesdienst haben? Wo bringen sie sich mit ihren Talenten ein? Das ist jeweils die Frage. Am Ende entsteht ein kreativer, abwechslungsreicher und feierlicher Gottesdienst, der uns alle verbindet und in Erinnerung bleibt. Sie sind herzlich willkommen am Auffahrtstag, 14. Mai und am Sonntag, 17. Mai (jeweils um 10 Uhr) in unserer Kirche.

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